Am Kletterturm am Teufelsberg ist wegen Ausbildungsveranstal- tungen öffentliches Klettern nur sehr eingeschränkt möglich am:
September: 24.-25. und 18.-19.09.
Reizvoll ist die Lage des Friesenberghauses im Kar am Friesenbergsee, östlich der Steilwände der Gefrorenen Wandspitzen und unterhalb des Südsüdwestabhanges des Hohen Rifflers, seinem Hausberg.
An einem der schönsten Aussichtsplätze der Zillertaler Alpen gelegen, bietet das Friesenberghaus leichte Touren und Bergwanderungen in seinem Umfeld, zum Beispiel zum Wesendlekar See, Hohen Riffler mit einfacher Kletterei oder Petersköpfl mit seinen Steinmännern. Für den Berliner Höhenweg zur oder von der Gamshütte ist es in jedem Falle Übernachtungstation. Seit einigen Jahren kann die Hütte mit einem bestens ausgestatteten Klettergarten aufwarten.
Empfehlenswert für eine Tagestour:
Aufstieg vom Schlegeisstausee zur Olpererhütte, weiter zum Friesenberghaus und Abstieg durch das Lapenkar zurück zum Stausee. Damit erleben Sie in diesem Gebiet eine der schönsten Höhenwanderungen.
Das Friesenberghaus hat für den Deutschen Alpenverein eine besondere historische Bedeutung. Denn seine Entstehung ist die Geschichte eines jahrelangen Kampfes unter Bergsteigern gegen Intoleranz im früheren Deutschen und österreichischen Alpenverein (D.u.Ö.A.V.).
Anlaß dieses Kampfes waren politische Auseinandersetzungen um die Einführung eines Arierparagraphen, mit dem Ziel jüdische Mitglieder von einer Mitgliedschaft im D.u.Ö.A.V. auszuschließen. Es waren vor allem die Wiener Sektion Austria und österreichische Sektionen, die mit allen Mitteln versucht haben dieses Ziel durchzusetzen.
In jener Zeit, in der die bergsteigerische Kameradschaft schließlich dem politischen Wahn und ideologischen Dogmen geopfert worden ist, waren die Sektion Berlin und die Akademische Sektion Berlin bemüht gemeinsam dagegen anzugehen.
Als Antwort auf die antisemitische Haltung der meisten Sektionen gründeten Mitglieder der Sektion Berlin im April 1925 den Deutschen Alpenverein Berlin e. V., der von 1928 bis 1930 an einem der schönsten Aussichtsplätze der Zillertaler Alpen das Friesenberghaus errichtete.
1933 wurde das Haus dem Alpenverein Donauland in Wien überschrieben. Die wenigen Überlebenden des Alpenvereins Donauland konnten das Friesenberghaus nicht mehr erhalten Deshalb übergaben sie es 1968 in die Obhut der Sektion Berlin und damit wieder in die Betreuung durch Berliner Bergsteiger.
Deutscher Alpenverein Sektion Berlin e.V. - Dein Partner in den Bergen